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Zentrum für Mikrotechnologien
Wissenschaftliches Umfeld

Wissenschaftliches Umfeld

Das Zentrum für Mikrotechnologien befindet sich auf dem Smart Systems Campus in Chemnitz, welcher für ein dynamisches Netzwerk mit Expertise in Mikro- und Nanotechnologie sowie Systemintegration. Der Technologiepark verbindet auf kurzen, direkten Wegen renommierte wissenschaftlich-technische Einrichtungen mit Gründergeist, Unternehmertum und wirtschaftlichem Aufschwung. Die enge Verflechtung von Wissenschaft, Forschung und Industrie ist nicht nur Vision, sondern konkreter Inhalt und gelebte Strategie.

Die Partner des Smart Systems Campus in Chemnitz sind:

Die Technische Universität Chemnitz ist der wichtigste Partner für die Grundlagenforschung.
Das Institut für Physik gehört zur Fakultät für Naturwissenschaften. Die Forschung ist durch eine enge Verflechtung zwischen Chemie und Physik geprägt. Besonders in den fokussierten Forschungsthemen kommt es zu Überschneidungen zwischen beiden Instituten der Fakultät.
Das Institut für Strukturleichtbau gehört zur Fakultät für Maschinenbau. Die wissenschaftliche Arbeit konzentriert sich auf die Entwicklung und Untersuchung von integrativen Kunststoffverarbeitungstechnologien für die ressourceneffiziente Herstellung von Leichtbaustrukturen und Systemen. Die gekoppelte Struktur und die Prozess-Simulation zusammen mit analytischen und numerischen Methoden liefert wichtige Informationen für optimierte Strukturen und Prozessparameter.

Die besondere Stärke des Fraunhofer-Institut für Elektronische Nanosysteme ENAS liegt in der Entwicklung von Smart Integrated Systems für verschiedene Anwendungen.
Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio des Fraunhofer ENAS umfasst hochpräzise Sensoren für industrielle Anwendungen, Sensoren und Aktoren mit Kontrolleinheiten und Auswertungselektronik, gedruckte Funktionalitäten wie Antennen und Batterien aber auch die Material- und Zuverlässigkeitsforschung für Mikroelektronik und Mikrosystemtechnologien. Die Entwicklung, das Design und der Test von MEMS/NEMS, Methoden und Technologien für ihre Verkapselung und ihre Integration mit Elektronik genauso wie Metallisierung und Verbindungssysteme für Mikro und Nanoelektronik und 3D-Integration sind besonders im Mittelpunkt der Arbeit. Besonderes Augenmerk wird auf die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Bauteilen und Systemen gelegt. Anwendungsbereiche sind Halbleiterindustrie, Medizintechnik, Maschinenbau, Sicherheitssektor, Automobilindustrie, Logistik sowie Luftfahrt.
Aus organisatorischer Sicht ist das Fraunhofer ENAS in die Abteilungen Multi Device Integration, Micro Materials Center, Printed Functionalities, Back-End of Line, System Packaging, Advanced System Engineering und Verwaltung gegliedert.
Der Hauptsitz des Fraunhofer ENAS ist in Chemnitz. Die Abteilung Advanced System Engineering hat ihren Standort in Paderborn. Eine Projektgruppe der Abteilung Micro Materials Center arbeitet in Berlin-Adlershof.

Das Start-up Gebäude für junge Unternehmen bildet einen wichtigen Teil des Smart Systems Campus. Es bietet Platz für ca. 15 Start-up Unternehmen. Derzeit arbeiten die folgenden Unternehmen hier:

  • Berliner Nanotest und Design GmbH (gemeinsame Labore mit EUCEMAN, Chemnitzer Werkstoffmechanik GmbH, AMIC Angewandte Micro-Messtechnik GmbH, Amitronics GmbH, SEDEMAT GmbH, Clean Technologies Campus GmbH)
  • memsfab GmbH, gemeinsames Labor mit Leibniz IFW
  • FiberCheck GmbH
  • LSE Lightweigth Structure Engineering GmbH
  • Steinbeis GmbH & Co. für Technologietransfer
  • BiFlow Systems GmbH
  • SiMetrics GmbH

Der Campus öffnet nicht nur für junge Unternehmer des Start-up Gebäudes die Türen, auch expandierene Unternehmen können die Nachbarschaft des Business-Parks für sich nutzen. Unternehmen können nach ihren Anforderungen ihr eigenes Gebäude auf einer Fläche von bis zu 7 Hektar bauen.
Die 3D-Micromac AG entwickelt und produziert hocheffiziente und innovative Maschinen für die Lasermikrobearbeitung.
Das microFLEX Center ist von der 3D-Micromac AG und dem Fraunhofer ENAS als gemeinsame Entwicklungs- und Produktionslinie gemietet.
Die EDC Electronic Design Chemnitz GmbH entwickelt, produziert und vertreibt kundenspezifische und anwendungsspezifische Elektroniklösungen. Das Gebäude ist das neueste und wurde 2013 fertigestellt.


"Networking" ist unser Erfolgsrezept. Das Zentrum für Mikrotechnologien arbeitet in mehreren nationalen und internationalen Netzwerken:

Der Silicon Saxony e.V. ist Europas größter Fachverband für die mikroelektronische Industrie. Er wurde im Jahr 2000 als ein Netzwerk für die Halbleiter-, Elektronik- und Mikrosystemindustrie gegründet. Der Verein verbindet Hersteller, Zulieferer, Dienstleister, Hochschulen, Forschungsinstitute und öffentliche Einrichtungen am Wirtschaftsstandort Sachsen. Die Zahl der Mitglieder ist auf 300 gestiegen. Im Netzwerk arbeiten derzeit 16 Arbeitsgruppen. Die Arbeitsgruppe "Smart-Integrated Systems" wurde 2007 gegründet und wird von Prof. Thomas Geßner geleitet.

IVAM will als internationaler Verband von Unternehmen und Instituten im Bereich der Mikrotechnik, Nanotechnik und Neue Materialien, Wettbewerbsvorteile für Mitglieder schaffen. Mitgliedsunternehmen und Institute eröffnen neue Märkte und setzen Standards mit der Unterstützung von IVAM. Das Zentrum für Mikrotechnologien ist seit 2005 Mitglied des IVAM-Netzwerks. Im Jahr 2007 wurde Prof. Geßner Mitglied des IVAM Beirat. Der IVAM Beirat hilft Impulse aus anwendungsorientierter Wissenschaft in die Arbeit des Vereins einzubinden. Abgesehen von ihrer Beratungsfunktion, repräsentieren die Mitglieder des IVAM Beirat den Verband in der Öffentlichkeit.

Das Nanotechnologie-Kompetenzzentrum "Ultradünne funktionale Schichten" (CC-UFF) wird vom Fraunhofer IWS Dresden koordiniert. In einem gemeinsamen Netzwerk sind 51 Unternehmen, 10 Hochschulinstitute, 22 Forschungseinrichtungen und 5 Verbände verbunden. Aktivitäten im Rahmen des Nano-CC-UFF sind in 6 Arbeitsgruppen unterteilt, die jeweils von einem Mitglied verwaltet und koordiniert werden:

  • WG 1: Advanced CMOS
  • WG 2: Novel components
  • WG 3: Biomolecular films for medical and technological purposes
  • WG 4: Mechanical and protective film applications
  • WG 5: Ultrathin films for optics and photonics
  • WG 6: Nano-size actuators and sensors

Arbeitsgruppe 1 wird von Prof. Thomas Geßner und Arbeitsgruppe 2 wird von Prof. Christian Radehaus (ehemaliges Mitglied des Vorstandes der Direktoren des Zentrums für Mikrotechnologien der Technischen Universität Chemnitz) geleitet.

Presseartikel

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